8. Dezember 2016Auch im nächsten Frühjahr muss das Eggenboot wieder ran


Kürzlich fand die Bootseignerversammlung im Bootshaus statt. Die Veranstaltung war sehr gut besucht, es waren sogar einige auswärtige Bootseigner/Stegmieter dabei. Für die Mitglieder, die nicht dabei sein konnten, haben wir die wichtigsten Infos hier zusammengestellt. Der SKJ will im kommenden Jahr den Hafen wieder mittels Eggenboot frei räumen lassen. Wegen dem dichten Plan, den das Boot im Frühjahr hat, musste es bereits jetzt bereits bestellt werden. Die Räumung soll Ostern 2017 abgeschlossen sein.

SKJ-Vorsitzender Olaf Weers bezeichnete die Arbeit vom „Jade-Taucher“ in diesem Führjahr als sehr gut. Inzwischen ist der Hafen natürlich wieder verschlickt. Erfreulich sei die Nachricht, dass das Eggenboot weiterhin in dieser Form bei der Firma Jade-Dienst verbleibt. Ursprünglich sollte es zu einem Tauchboot umgebaut werden. Doch durch das große Medieninteresse am Juister Hafen sind viele kleinere Häfen, zum Teil in Nordfriesland, auf das Schiff aufmerksam geworden und haben es bestellt. Wegen der guten Auslastung bleibt es nun als Räum- und Eggenboot weiter bestehen.

Für den SKJ kommt im kommenden Frühjahr nur das Eggenboot infrage. Die Verbringung des Schlickes an Land würde ein Mehrfaches des Eggenbootes kosten und sei für den Klub schlichtweg unbezahlbar. Außerdem würde der Schlick aus dem Fährhafen sofort nachlaufen und den Bootshafen wieder füllen. Man muss den Räumbooteinsatz als Notmaßnahme für 2017 sehen, da aus Zeitgründen etwas anderes nicht mehr infrage kommt. Hierüber will der SKJ nun mit dem neuen Rat und dem neuen Bürgermeister, der seit einigen Tagen im Amt ist, sprechen. Ebenso muss über weiterführende Maßnahmen und anschließend auch über einen neuen Pachtvertrag verhandelt werden.

Weers berichtete über ein gemeinsames Gespräch vom SKJ-Vorstand, Inselgemeinde, N-Ports, Norden-Frisia und NLWKN in Norddeich, dass Ende Oktober stattgefunden hat. „Das hat für den Segel-Klub leider wenig ergeben“, so das Fazit des Vorsitzenden. Man weiß schlichtweg nicht, wohin mit dem Schlick- und Sandeintrag aus beiden Häfen. Die derzeitige Klappstelle und auch eine neue Stelle zur Verklappung ab 2017 sind nicht zu erreichen. Hinsichtlich der weiteren Planungen stellte Weers noch einmal klar, dass der SKJ als Pächter keinerlei Anträge stellen könne, das müsse von der Gemeinde aus Eigentümer aus gehen.

Weitere Punkte, die auf der Versammlung behandelt wurden:
Der Wartesteg östlich vom DGzRS-Ponton hält angeblich viel Schlick in dem Bereich fest. Unter Umständen soll er in die Nord-Süd-Richtung umgelegt werden. Hierzu soll aber aus Kostengründen nicht extra das Schiff zum Pfähle ziehen und einrammen kommen, sondern es soll dann mitgemacht werden, wenn dieses Schiff ohnehin wegen anderer Baumaßnahmen zur Insel kommt. Einigkeit bestand darin, dass in der derzeitigen Situation der Wartesteg auf jeden Fall im großen Hafen weiter zur Verfügung stehen soll.

Im kommenden Jahr laufen die 10-Jahres-Verträge aus. Der SKJ will überlegen, wie es dann weiter gehen muss. Ziel muss sein, dass das Liegen für die Liegeplatzinhaber so günstig wie möglich sein sollte, aber dennoch so, dass der Hafen funktioniert. Daher muss eine Gleichbehandlung alle Lieger erfolgen, so wird es die bisherige Regelung, dass zahlreichen Bootseigner keine Stegumlage zahlen, dann sicher nicht mehr geben.

In diesem Zusammenhang will man auch über die Preise für Saisonplätze nachdenken. Um keine finanziellen Ungerechtigkeiten gegenüber den 10-Jahres-Liegern aufkommen zu lassen, waren die Preise bisher außergewöhnlich hoch. Damit war man auf dem Markt aber nicht wettbewerbsfähig. Da aber große Nachfrage für den Wassersport herrscht (die Lehrgang zum Sportbootführerschein in diesem Frühjahr ist völlig ausgebucht, unter Umständen soll – wenn terminlich möglich – ein zweiter Lehrgang laufen), ist sicher auch der Bedarf an Liegeplätzen für nur einen Sommer gegeben.

Abgelehnt wurde der Antrag von Habbo Habbinga, der angeregt hatte, dass die Bootseigner, die ihren 10-Jahres-Vertrag zurück gegeben und vom SKJ noch Geld zu bekommen haben, Teile dieser Summe „abliegen“ können. Die Ablehnung kam vor dem Hintergrund, dass dieses Verfahren eh nur noch für den kommenden Sommer infrage käme, zudem ist der SKJ zuversichtlich, die noch ausstehenden Rückzahlungen demnächst abwickeln zu können.

Angenommen wurde ein Antrag von Axel Rippe, dass der B-Steg in den Wintermonaten unter Strom gesetzt wird, da man derzeit mit langen Stromleitungen vom Kran aus arbeiten muss. Es wurde auch eine Regelung getroffen, die dafür sorgt, dass der verbrauchte Strom ausschließlich von diesen Winterliegern bezahlt wird.

Der Vorsitzende wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Steganlage im Winter aus verschiedenen Gründen nicht betriebsbereit ist. Daher hat dort niemand etwas verloren. Die Winterlieger hätten einen Haftungsverzicht unterschrieben und liegen auf eigene Gefahr. Diese haben zudem dafür Sorge zu tragen, dass die Tür zu den Stegen immer verschlossen ist. Die Tür selbst wird zu Beginn der nächsten Bootssaison wieder entfernt.

Zudem sucht der SKJ noch eine Person, die für die Betriebssicherheit des Hafens sorgt. Diese Person, eine Art Sicherheitsbeauftragter, soll die eigentlichen Arbeit nicht selbst machen, sondern nur die Anlage kontrollieren und weitergeben, was gemacht werden muss. An dem Abend der Versammlung wurde eine solche Person nicht gefunden.

Die Pflichtarbeitsstunden für Hafenlieger wurden für 2017 wieder auf acht Stunden festgelegt. Die Stunden für Hallenlieger wurden auf vier (bisher sechs), die der Außenlieger auf zwei (bisher drei) festgelegt.

Gedanken muss man sich ebenfalls machen, was für eine Lösung für den Hafenmeistercontainer möglich ist. Dieser ist stark abgängig, im kommenden Jahr müssen die Türscharniere erneuert werden, dann geht es noch eine Saison mit, danach dürfte er dann aber endgültig hin sein. Angedacht wurde die Anschaffung eines ehemaligen Ruderhauses für diesen Zweck. Das Ruderhaus der „Frisia V“, die zurzeit in Papenburg abgewrackt wird, wurde als zu groß angesehen und dürfte zudem auch weiterhin auf einem Schiff eine weitere Verwendung finden. Der Vorstand will nun über fachkundige Mitglieder (gemeint sind unsere Leeraner Reeder) die Möglichkeiten ausloten, ein kleineres Ruderhaus (angedacht ist eine Lösung wie z.B. beim SSC Spiekeroog) zu beschaffen.

Neben der Jahreshauptversammlung, die am 21. Januar 2017 stattfinden soll, wird es in diesem Winter auch wieder das beliebte Labskausessen geben. Wenn dieser Termin feststeht, wird er hier auf der SKJ-Internetseite bekannt gegeben. Fest steht jetzt schon der Termin für die Juist-Regatta vom SKJ, diese ist für den 12. August 2017 vorgesehen.

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